Werbehinweise

Startseite » Blog » Sechs Monate »Staubsammlung« im PC 

Blog

April 2021 März 2021 Februar 2021 Januar 2021 Dezember 2020 November 2020 Oktober 2020 August 2020 Juli 2020 April 2020 März 2020 August 2019 Juni 2019 April 2019 Dezember 2018 September 2018 Februar 2018 Oktober 2017 August 2017 April 2017 März 2017 Februar 2017 Januar 2017 Dezember 2016 Juli 2016 Februar 2016 Januar 2016 Oktober 2015 Juli 2015 Juni 2015 März 2015 Januar 2015 Dezember 2014 November 2014 Oktober 2014 September 2014 Juli 2014 Juni 2014 April 2014 März 2014 Februar 2014 Januar 2014 Dezember 2013 November 2013 Oktober 2013 August 2013 Juli 2013 März 2013 Februar 2013 Januar 2013 Dezember 2012 November 2012 Oktober 2012 September 2012 August 2012 Juli 2012 Juni 2012 Mai 2012 April 2012 März 2012 Februar 2012 Januar 2012 Dezember 2011 November 2011 Oktober 2011 September 2011 August 2011 Juli 2011 Juni 2011 Mai 2011 April 2011 März 2011 Februar 2011 Januar 2011 Unterwegs in Ulm Sechs Monate »Staubsammlung« im PC Kleine Tiershow Gefährlich, gefährlich Für die nächsten 1000 km »Fahren Sie bitte mal an die Seite...« »For sale!« Weingarten, Württ. Postfix: Maximale Dateigröße für (ausgehende) Mails festlegen SpamAssassin: sa-learn für »spam« und »ham« Der Fluch des einfachen typografischen Anführungszeichens TeamSpeak 3: Unter Linux (Mint 10 »Julia«) verwenden Audio-CD unter Linux mit abcde »rippen« Meine psychedelische Canon PowerShot A95 OpenOffice lässt sich nicht deinstallieren Dezember 2010 November 2010 Oktober 2010 September 2010 August 2010 Juli 2010 Juni 2010 Mai 2010 April 2010 März 2010 Februar 2010 Januar 2010 Dezember 2009 November 2009 Oktober 2009 September 2009 Januar 2009 Dezember 2008 November 2008 Oktober 2008 September 2008 Juni 2008 Mai 2008 April 2008 März 2008 Februar 2008 Januar 2008 Dezember 2007 November 2007 Oktober 2007 Mai 2007 Februar 2007 Januar 2007 September 2006 August 2006 Juni 2006 Mai 2006 April 2006 März 2006 Februar 2006 November 2005 Oktober 2005 September 2005 Juli 2005 Juni 2005 Mai 2005 Mai 2004 Oktober 2003 September 2003 Juli 2003 Juni 2002 Mai 2002 März 2002 Februar 2002 Januar 2002 November 2001 Oktober 2001 Juli 2001 Juni 2001 Mai 2001 März 2001 Februar 2001 Januar 2001
get Bluefish Editor
Geany – The Flyweight IDE
get Mozilla Firefox
get Opera
get Konqueror
get Mozilla Thunderbird
get Linux Mint
get Ubuntu Linux

Anzeige
ALL-INKL.COM - Webhosting Server Hosting Domain Provider

Werbung

03.

Januar

2011

Sechs Monate »Staubsammlung« im PC

In diversen Foren sowie im Freundes- und Bekanntenkreis predige ich es immer und immer wieder: »Reinigt regelmäßig euren PC, insbesondere die Kühler und Lüfter«. Zwischen den feinen Lamellen setzt sich gerne Staub ab.

Wird längere Zeit nichts unternommen, bildet sich eine Art Vlies, welche kaum noch Luft durch die Lamellen streichen lässt und so langsam aber sicher der Hitzetod für Prozessor oder Grafikkarte droht.

Nach der letzten gründlichen Reinigung im Sommer 2010 war es nun mal wieder an der Zeit auch meinem PC diese Behandlung zu gönnen.

Am Scythe Kama Angle kann man schön erkennen, wo keine Luft vom Lüfter hindurchgeblasen wird: Die sozusagen »windstillen Ecken«, welche vom Rahmen des Lüfters auf der Unterseite verdeckt werden, setzen sich langsam aber sicher mit Staub zu.

Mit dem Bürstenaufsatz eines Staubsaugers lässt sich der an der Oberfläche des Lüfters angelagerte Staub ablösen und gleichzeitig ablösen. Dabei ist es natürlich förderlich zunächst den Lüfter an der Unterseite zu entfernen und den dort befindlichen Staub schon mal grob mit der Hand zu entfernen. Da der Lüfter erst vor knapp 8 Monaten gewechselt wurde (weiter unten mehr dazu) hatte ich dort vor 6 Monaten noch nicht wieder den Staub abgesaugt. Es war schlichtweg keiner vorhanden.

Was sich sozusagen »in den luftstromfreien Ecken« befindet, kann von der recht großen Bürste nicht von den Lamellen geputzt und aufgesaugt werden. Hier bleibt nur die Griff zu einem kleinen Pinsel um die letzten Reste vom Staub aufzuwirbeln und direkt abzusaugen.

Wo hingegen der Bürstenaufsatz perfekt funktioniert ist auf den folgenden beiden Bildern zu sehen:

Die bewährte und kostengünstige Variante mit dem »Kniestrumpfmodding«: Lycra-Kniestrümpfe als Filter im PC[1] habe ich nun schon seit über zwei Jahren in einigen Computern verbaut. Wie man sehen kann bleibt so einiges daran hängen, daher ist der Staub im Gehäuse selbst deutlich feiner als bei anderen Rechnern.

Einmal kurz mit dem Bürstenkopf des Staubsaugers über den über den Lüfter gezogenen Kniestrumpf und schon ist er wieder fast vollständig sauber. Die schwarzen Ränder welche nicht entfernt werden konnten sind vermutlich Schleifspuren des Rotors am Strumpf selbst.

Ebenfalls nahezu staubfrei sind die Lamellen des »Accelero S2 auf meiner GeForce 9600 GT«[2]. Während der Kühlkörper bereits seit Oktober 2008 auf der Karte sitzt, kamen die beiden Turbo Module von Arctic Cooling erst im Juni 2010 (dem Termin der letzten gründlichen Reinigung des Rechners) hinzu.

Kurz mit der Bürste über Kühlkörper und Rotoren, fertig. Der größte Teil vom Staub in den Lamellen stammte von der heute als ersten Schritt vorgenommenen Reinigung des Netzteillüfters sowie des Scythe Kama Angle. Staub vom Netzteillüfter und CPU-Kühler war auf beziehungsweise zwischen die Lamellen des Accelero gefallen.

Vorne unten im Gehäuse befindet sich beim Thermaltake Xaser II wie auch beim Chieftec CS 601 beziehungsweise Chieftec Dragon DX ein weiterer 80 mm Lüfter. Auf dessen Kniestrumpf hatte sich auch schon eine Staubmatte angesammelt:

Einfach wieder den Bürstenaufsatz kurz draufgehalten und wie schon oben beim Lüfter, welcher die beiden Festplatten mit Frischluft versorgt, war der Staub sofort entfernt. Auch bei diesem Lycra-Strumpf sind Spuren vom Rotor zu sehen. Der größere »schwarze Schatten« am oberen Rand stammt wohl daher, dass der Strumpf nicht stark gespannt war. Dies wurde vor dem erneuten Einbau des Lüfters ins Gehäuse natürlich behoben.

Im Unterschied zu den beiden ins Gehäuse hineinsaugenden Lüftern sind die übrigen Lüfter nicht mit einem Nylonstrumpf versehen. Das Resultat davon konnte ich am nach dem Tod des Scythe Slip Stream SY1225SL 12L-P (120 mm) verbauten Arctic Cooling Arctic F12 »bewundern«. Die relativ rauhe Oberfläche des F12 sammelt den feinen Staub ein, welcher noch durch die Lycra-Strümpfe hindurch ins Gehäuse gelangt.

Da hilft auch der Bürstenaufsatz des Staubsaugers nicht viel weiter (siehe nächstes Bild). Die einzige Lösung am bereits ausgebauten Lüfter saubere Rotorblätter zu erhalten lag beziehungsweise liegt in einem angefeuchteten Küchentuch.

Den F12 habe ich nach der Behandlung mit dem feuchten Küchentuch nicht erneut fotografiert. Wer ihn sich vorstellen möchte: Er sah wieder aus wie gerade erst aus der Verpackung entnommen.

Fertig. Nach weniger als 20 Minuten waren alle Lüfter gereinigt (auch jene an der Gehäuserückseite) und das Aluminium des Thermaltake Xaser II glänzt beinahe wieder wie neu im Blitzlicht der EOS.

Abschließend noch ein Blick auf den Bürstenaufsatz des von mir verwendeten Industrie-Staubsaugers. Relativ harte Borsten wirbeln den Staub auf, welcher sofort abgesaugt wird. Dabei ist der Luftstrom relativ gering, man gerät also nicht in die Gefahr sich versehentlich irgendwo »festzusaugen« und dabei Bauteile zu beschädigen. Daher fahre ich mit eben diesem Aufsatz auch knapp über die Oberfläche der Platinen, von denen ich den Staub mit einem einfachen, weichen, kleinen Pinsel wie er auch zum Malen mit Wasserfarben verwendet wird, aufwirble.

Die Methode meinen PC so innen etwa zwei Mal pro Jahr vom Staub zu befreien hat sich nun über Jahre hinweg bewährt. Nachahmung ist empfohlen, ebenso das bereits beschriebene »Kniestrumpfmodding« der Lüfter.

X_FISH