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16.

Juni

2022

Push-Pins versagen – Intel Celeron G3900 läuft heiß

»Kannst du mal nach meinem Rechner schauen, der ist immer so laut...«

Wir haben jetzt schon regelmäßig tagsüber bis zu 28°C. Für das kommende Wochenende sind sogar über 33°C angesagt. Also wundert mich die Anfrage aus dem Freundeskreis nicht wirklich.

Meine erste Gegenfrage: »Wann hast du den Rechner innen zuletzt geputzt?«. Noch nie. Seit dem Kauf vor etwa 4 Jahren hat der als Büro-Rechner agierende schwarze Kasten mit einem Celeron G3900 darin also den Staub erfolgreich und ungestört gesammelt. Sollte man dann auch noch am PC sitzend Rauchen, kann das ziemlich eklig werden[1].

Ich gehe also von einem zugesetzten Boxed-Kühler aus. Wobei der Celeron eine TDP von »nur« 51 Watt hat. Also eigentlich dürfte der primär idle laufen und dabei nicht sonderlich warm werden?

Ich öffne das Gehäuse, wie erwartet ist eine ordentliche Menge an bräunlich verfärbtem Staub gut zu erkennen. Sie hat sich wie eine Filtermatte von oben auf den Kühler gelegt, welcher dann natürlich vom Luftstrom des rotierenden Lüfters nicht mehr viel abbekommt. Egal wie der sich auch bemüht.

Aber das war nicht das eigentliche Problem. Denn: der Kühler war gar nicht mehr auf dem Prozessor. Er hing noch an einem der vier Push-Pins am Bord und baumelte so fast freischwebend über dem Prozessor. Kontaktfläche? 0,0 %.

Was war passiert? Zunächst nahm ich an, dass beim Zusammenbau – der Rechner war »von der Stange« gekauft worden – jemand wohl schnell in die Mittagspause wollte und daher nicht mehr so ganz bei der Sache war. Aber: alle Pushpins waren korrekt montiert gewesen. Zumindest ursprünglich.

Die Überreste der hellen »Fahnen« steckten noch im Board, an drei der vier Push-Pins waren die Fahnen einfach abgebrochen.

Beim letzten Loch hielt auch nur noch eine der beiden Fahnen des Push-Pin den Boxed Kühler fest beziehungsweise ließ ihn vom Board baumeln.

Oben: Push-Pin mit abgebrochenen »Fahnen«. Unten: intakter Push-Pin an einem neuen Boxed Kühler (von einem E5200, nie verbaut).

So etwas habe ich bislang noch nie erlebt. Der Rechner war über all die Jahre nicht bewegt worden. Er stand immer am gleichen Platz und hatte keine heftigen Stöße oder ähnliches aushalten müssen. Nach einer kurzen Recherche im Internet: anscheinend ist das gar nicht so selten das so etwas passiert. Aber schon nach weniger als vier Jahren? Es ist ja nicht bekannt wann die ersten »Fahnen« abgebrochen sind – niemand hatte seit dem Kauf ins Gehäuse geschaut.

Immerhin weiß ich jetzt wieso man die Push-Pins gleich im 10er-Pack[2] in Fernost für etwa 3,50 Euro (inklusive Versand) bestellen kann.

Deeplink Ein Scythe Mine 2 kommt zur Rettung

Statt die Push-Pins zu bestellen und zu ersetzen kam meine Sammelwut für »Hardware, die eigentlich keiner mehr will aber trotzdem noch gut ist und deshalb nicht weggeworfen wird« zum Tragen. Der Vorteil davon: keine Wartezeit bis der Rechner wieder in Betrieb genommen werden konnte.

Ich hatte noch einen Scythe Mine 2 parat. Diesen hatte ich vor rund 10,5 Jahren auf einen Intel Core i3-540 gesetzt.

Der i3-540 wurde irgendwann mal durch einen i5-750 ersetzt – und der Rechner wurde dann samt Netzteil und SSD von einem Blitzschlag dahingerafft.

Der RAM hatte überlebt, das Board gab keinen Mucks mehr von sich, den i7 konnte ich dann leider nicht mehr testen weil ich – mal wieder – auf AMD umgestiegen bin. Der Mine 2 samt Lüfter hatte aber natürlich auch überlebt. Seit mehreren Jahren lag er im Regal und hatte Staub angesetzt. Heute war der Tag an dem er wieder seiner eigentlichen Bestimmung folgen durfte.

Der technisch gesehen über 11 Jahre alte Towerkühler darf nun – reichlich überdimensioniert – den Celeron kühlen. Dank der Backplate ist der Kühler nun fest und sicher verschraubt. Ihn halten keine Push-Pins, welche wieder weggammeln könnten.

»Muss der so groß sein?« – nein. Aber er ist eben da und wird seinen Zweck erfüllen. Das er nun fast so groß ist wie das ganze Board auf dem er verschraubt ist, muss einfach hingenommen werden.

Das günstige Gehäuse ist mit dem Mine 2 auch am Limit. Aber dank Ausbuchtungen im Deckel passt auch der hohe Towerkühler noch in das einfache Gehäuse. Glück gehabt.

Deeplink »Warum nicht einfach den Kühler vom E5200 nehmen?«

Warum ich nicht einfach den nagelneuen Kühler vom E5200 genommen habe? Nun ja. Der ist für den Sockel LGA775. Der Celeron G3900 ist für den Sockel LGA1151. Die Bohrungen auf den Motherboards sind bei den beiden Sockeln geringfügig anders. Daher passt kein Boxed Kühler vom Sockel 775 auf den 1151 und umgekehrt.

Kleiner Exkurs: der neue LGA1200 Sockel ist mechanisch kompatibel mit den »alten« LGA115x Sockeln. Sprich: seit 11 Jahren passen Kühler für diese Intel-Plattform zueinander. Nur eben LGA775 nicht.

Zum Glück kam der Mine 2 zeitgleich mit dem damals (2011) neuen Intel Sockel LGA1155 auf den Markt und war daher zu ihm und den Nachfolgern (LGA1150 im Mai 2013 und LGA1151 im August 2015) kompatibel.

Zurück zum heutigen Tag. Auf der Ladefläche von meinem Pickup liegen im Sonnenschein die beiden Kühler nebeneinander. Der Kühler des Celeron ist genauso dreckig wie die Ladefäche des Pickup. *räusper*

Der E5200 ist längst verkauft. Ich hatte ihn im Oktober 2008[5] gebaut. Der Scythe Ninja 2 würde sicherlich auch jetzt noch gute Arbeit vollbringen, aber leider stellt Scythe (meines Wissens) keine Mounting Kits für ältere Kühler zur Verfügung.

Nach vielen Jahren in denen ich treuer Scythe-Käufer war, schaue ich mich aktuell nach Kühlern von Noctua um. Gebraucht. Die sind nämlich dank einem Mounting Kit auch zu AM4 kompatibel – und weder vernickeltes Kupfer noch Aluminium hat Verschleiß, was ja auch der Scythe Mine 2 erfolgreich belegt.

X_FISH


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