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22.

Februar

2013

Path of Exile (Open Beta)

Vorsicht: Große Bilder. Dies vorneweg als Hinweis, nicht das sich jemand wundert wenn er auf die verkleinerten Screenshots klickt.

Ich habe die Screenshots in der von mir gespielten Größe von 1280x1024 online gestellt damit die Qualität der Grafik des Spiels wirklich anhand der Screenshots beurteilt werden kann. Auf eine zusätzliche Komprimierung als .jpg habe ich ebenfalls verzichtet. Daher nicht über die unter Umständen ein klein wenig längeren Ladezeiten wundern. Um den Screenshot schließen zu können, muss einfach nur ein kleines Stück nach unten gescrollt werden. Dann in den Bereich außerhalb des weißen Rahmens klicken. Fertig.

»Path of Exile« – noch ein Hack'n'Slay? Dabei gab es doch erst letztes Jahr mit »Diablo III« und »Torchlight II« Nachschub für die Freunde des Genres? Es ist ja nicht so das »Path of Exile« %-_% von nun an einfach »PoE« genannt – einfach auf einen bereits fahrenden Zug aufspringen will.

»PoE« wird laut Wikipedia[1] bereits seit 2007 von einem neuseeländischen Team entwickelt. Nachdem es am 1. August 2010 offiziell angekündigt wurde, hat nun am 23. Januar 2013 die offene Beta begonnen. Von der Version 0.10.0 bis zur von mir installierten Version 0.10.1d hat es also nur rund einen Monat gedauert.

Was viele erfreuen wird ist die Tatsache, dass nicht geplant ist die erschaffenen Charaktere zu löschen. Wärend der offenen Beta soll dies nicht mehr notwendig sein und sollte dann einmal die Vollversion fertig sein, kann man diese Charaktere weiter nutzen.

Wer »PoE« ausprobieren will braucht eine flotte Internetanbindung und ein wenig Geduld. Denn rund 5,3 GB müssen heruntergeladen werden. Anschließend noch installieren, nach aktuellen Patches überprüfen und dann geht es in guter, alter Hack'n'Slay-Manier auf zum Niedermetzeln und Schätze suchen.

Wie der Installationsverlauf aussieht und wie man seinen ersten spielbaren Charakter erstellt überspringe ich an Screenshots. Dafür gibt es dann weiter unten mehr Screenshots aus dem Spiel selbst zu sehen.

Nur soviel: Das Spiel ist in englischer Sprache. Ausschließlich in englischer Sprache. Das ändert sich vielleicht noch in den nächsten Monaten (oder Jahren), aber bis dahin sollte man der englischen Sprache so weit mächtig sein, dass man die Quests verstehen kann und auch die Beschreibung der sechs verschiedenen Klassen.

Die sechs Klassen ergeben sich aus drei Attributen, welche die Stärken von den Charakteren darstellen. Die drei Attribute sind: Stärke (Strength), Geschicklichkeit (Dexterity) und Intelligenz (Intelligence).

Drei der Klassen setzen sozusagen »voll und ganz« auf ein Attribut. Die anderen drei bevorzugen Mischungen von zwei Attributen. Die Klassen und ihre Attribute als Übersicht:

  • Marauder: Strength
  • Ranger: Dexterity
  • Witch: Intelligence
  • Duelist: Strength/Dexterity
  • Templar: Strength/Inteligence
  • Shadow: Dexterity/Intelligence

Bei der Wahl der Klasse gibt es keine Einschränkung. Man kann sich frei für eine der sechs Klassen entscheiden. Jeder Charakter hat dabei natürlich unterschiedliche Stärken und Eigenschaften.

Also hinein ins Vergnügen. Kaum ist der Charakter erschaffen und hat einen Namen geht es auch schon los. Man erwacht – wen wundert es – an einem Strand. Altbewährt und immer wieder gut, egal ob in RPG, Egoshootern oder Jump'n'Run: Aufwachen am Strand. Man fühlt sich also sofort daheim.

Was mir angenehm aufgefallen ist: Die Grafik ist sehr ansprechend. Klar, mit »Diablo III« ist man auch schon recht gut beziehungsweise düster bedient. Aber die dann doch gelegentlich einfach zu bunte Welt von »Torchlight« kommt ja nicht unbedingt bei jedem an. Wobei sie auch ihren Reiz hat.

Sehr gelungen sind auch die Licht- und Schatteneffekte. Diese mögen nun zwar inzwischen nicht mehr jeden Beeindrucken, aber das Team hinter »PoE« hat sich sichtlich Mühe gegeben und auch atmosphärisch trotz der dunkel gehaltenen Szenerie nicht auf den einen oder anderen Augenschmaus verzichtet.

Wer beeindruckende Effekte als Aha- beziehungsweise Oho-Erlebnis sucht, wird jedoch bei »PoE« vergeblich suchen. Die Splatter- und Bluteffekte sind vorhanden, die Geräusche wirkend passend und angebracht. Aber eben auch nicht mehr. Grundsolide, nichts verkehrt – aber eben auch nicht beeindruckend.

Wenig originell aber bewährt: Aufwachen am Strand

Path of Exile sorgt aber wie die meisten Hack'n'Slays nicht wegen seiner Grafik für Spielspaß, sondern wegen dem Gameplay selber. Gegner looten, sich aufleveln und neue Fähigkeiten lernen - das sind die Maxime eines echten Diablo-3-Konkurrenten. Schon bei den ersten Kämpfen in Path of Exile bemerken wir einige Unterschiede zu anderen Action-RPGs: Die Gegner fügen uns ordentlich Schaden zu, sobald sich einmal 5-10 Feinde um uns versammelt haben, fällt unsere Energieanzeige schneller als es uns lieb ist.

Unser erster Kontakt – und gleich darauf ist er tot

Nachdem man nun also am Strand erwacht ist hat man auch schon einen Gesprächspartner. Der liegt allerdings im Sterben beziehungsweise wird noch während dem Gespräch vom ersten Monster gevespert. Zum Glück liegt gleich ein Bogen in der Nähe und ohne lange zu Überlegen darf die Maus das tun, was die Maus tun soll: Klicken.

Die Steuerung ist intuitiv, man kennt sich ja schon von anderen Spielen des Genres. Erklärt bekommt man sie trotzdem. Schließlich hat nicht jeder so wie beispielsweise ich damals mit »Diablo« und »Diablo 2« Tage und Nächte klickenderweise verbracht.

Töten, sammeln, weitertöten.

Niedermetzeln, Gegenstände einsammeln, Quests lösen. In »PoE« geht es genau so und nicht anders vorwärts. Natürlich ist das relativ linear und man muss eben die diversen Gegner ausschalten damit man bessere Waffen findet und auch das Level langsam aber sicher Stufe um Stufe nach oben klettert.

Was aber mir schon nach kurzer Zeit aufgefallen ist: Es scheint nicht ganz so einfach zu sein wie damals bei »Diablo II«. Oder liegt das eventuell nur daran das ich »Diablo II« vor knapp einem Jahr noch einmal angespielt hatte und schneller vorangekommen bin? Jedenfalls wirken die Gegner deutlich robuster und vor allem wenn man von einem Schwarm angegriffen wird, wird es auch ein wenig knifflig.

Unfair ist das jedoch nicht. Denn auch wenn die Gegner stärker sind und zahlenmäßig überlegen scheinen, bei »PoE« säuft der Held (oder die Heldin) nicht einen Trank nach dem anderen weg. Denn: Die Behältnisse für Gesundheit und Mana füllen sich stetig wieder auf.

Zunächst für mich ein wenig überraschend, denn schließlich hat man schon von Anfang an – siehe erstes Bild am Strand – drei Röhrchen für die Wiederherstellung von Gesundheit und Mana am Gürtel. Schnell war der Inhalt konsumiert und während ich mich noch gefragt habe wo ich denn nun Nachschub herbekomme sehe ich, wie sich die Röhrchen wie von magischer Hand wieder von ganz alleine auffüllen.

Das passt dann auch besser zu meinem leicht suizidal geprägten Stil: Reinrennen, draufhauen und hoffen das man überlebt.

Während ich dann so am düsteren Strand herumwandere und nach Gegnern Ausschau halte (beziehungsweise sie nach mir), kommt auch schon der erste Boss-Gegner daher.

Eine Einblendung klärt mich darüber auf was ich zu tun habe. Gut, eigentlich überflüssig aber wenn man noch einmal daran erinnert wird das nun »Kill Hillock« auf dem Programm steht, dann machen wir das auch.

Schießen, weglaufen, schießen, weglaufen, schießen, weglaufen und noch einmal schießen.

Eine klare Anweisung: »Kill Hillock«

Schon ist man auf Level 2. Das war ja einfach.

Was mein nächstes Ziel ist wird auch unmissverständlich eingeblendet: Ab in die Stadt, Belohnung abholen.

Quest erfüllt, ab in die Stadt!

Aber bevor es in die Stadt geht hilft ein beherzter Druck auf Alt, schon wird das »gedroppte Loot« (neudeutsch für »heruntergefallener Kram, welchen der Gegner mit sich herumgeschleppt ohne ihn selbst zu nutzen«) sichtbar.

Wer permanent sehen will was so herumliegt und an Informationen vorhanden ist, kann dies per Druck auf z »toggeln«, also ein- und bei bedarf auch wieder ausschalten.

Aber: Die Beute auch noch einsammeln!

Da ich das Tor zur Stadt in unmittelbarer Nähe befindet, dauert es auch nicht lange bis zu meinem ersten »PoE«-Ladebildschirm.

Dieser kann mit einer unglaublichen Weisheit auftrumpfen: »Never tell anyone your password«. Ein weiser Rat. Und der bringt mich dazu noch etwas nachzuschieben was ich bisher völlig unterschlagen habe: Damit man überhaupt »PoE« spielen kann, muss man sich einen kostenfreien Account holen. Der soll auch nach der Open Beta weiter kostenfrei bleiben.

Das Spiel soll ausschließlich über den Kauf von Gegenständen wie beispielsweise Haustieren – ich wollte schon immer einen roten Frosch mit Krone haben – oder tatsächlich nützlichen Dingen wie mehr Platz in der Beutetruhe finanziert werden. Mal sehen ob es klappt, ich würde es den Entwicklern/Betreibern jedenfalls gönnen.

»Pay to Win«, also sich zusätzliche Chancen und einen Vorteil erkaufen um besser dazustehen als die nicht zahlungskräftigen/zahlungsfreudigen Mitstreiter sucht man vergebens. Ich hoffe es bleibt auch so.

Ladebildschirm von »PoE« zwischen den Abschnitten

In der Stadt fühle ich mich sicher, dann wir wissen schon von »Diablo II«: In der Stadt passiert einem nichts. Also drücke ich mich mal durch die belegten Tasten und finde auf Tab auch die Karte... Jedoch hilft sie mir in der Stadt nicht wirklich weiter...

Außerhalb der Stadt mit deutlich weniger erfreulicher Beleuchtung erfüllt die Karte dann ihren eigentlichen Zweck recht gut. Daher: Nicht erschrecken lassen.

Was wäre die Stadt ohne Händler? Richtig: Langweilig. Wem sollte man sonst den ganzen gesammelten Plunder bringen und dann Gold dafür kassieren?

Errr... Moment... Es gibt gar kein Gold. Man kann auch kein Gold finden. Die Entwickler von »PoE« entsagen im Spiel dem schnöden Mammon und man erhält von den Händlern stattdessen Gegenstände. Auch die bekannten Schriftrollen zum Identifizieren von Gegenständen oder dem guten, alten »Town Portal« sind mit dabei.

Wie ich finde eine interessante Lösung. Das verhindert das in der aktuellen Zeit anscheinend für manche unumgängliche »Goldfarming« und man ist auch schneller mit dem Handeln fertig. Statt Waffen zu Gold und danach Gold zu Heiltränken oder Mana-Fläschchen tauschen zu müssen, kommt man schneller wieder dahin wo man eigentlich hin will: Vor die Tore der Stadt.

Kaufen, Verkaufen, weiterkämpfen

Was einem auf den Screenshots und auch während des Spiels immer wieder ins Auge stechen wird, sind die Nachrichten unten links. In »dezentem« Rot gehalten ist der Nickname des Absenders und die üblichen Sprüche wie »kann mir jemand etwas schenken« sind auch schon wieder da.

Einen der Mitstreiter des ausschließlich mit einer bestehenden Onlineverbindung spielbaren »PoE« habe ich per Maus hervorgehoben. Er leuchtet nun grün und neben seinem Nicknamen kann man auch sein aktuelles Level erkennen. Für mehr Interaktion war ich jedoch nicht zu haben, denn ich wollte ja noch ein paar Stunden spielen bevor ich mich an den kleinen Bericht hier setze.

Andere menschliche Spieler stehen auch in der Stadt

Mein altes Problem war auch wieder da. Die Assassine in »Diablo II« meckerte fast ständig herum. Immer das gleiche Gequängel: »Ich kann nicht noch mehr tragen!«. Ob sich der Platz in meinem Rucksack im Laufe des Spiels vergrößert weiß ich nicht. Ich hatte extra vor dem Installieren und Spielen kein Review gelesen. Ich wollte mich ja überraschen lassen.

Jedenfalls sind nach einigen niedergemetzelten Gegnern die Taschen voll und man geht entweder zur Schatztruhe (»Stash«) im Dorf oder wirft weniger attraktive Gegenstände eben einfach weg.

Für mich immer zu klein: Der Rucksack

Was in keinem Hack'n'Slay fehlen darf: »Waypoints«. Finden, draufstellen und schon kann man binnen weniger Sekunden an einen anderen Punkt in der Welt reisen. Während man noch die kleine Karte studiert können natürlich böse Monster angreifen.

Daher bleibt der Bildschirm geteilt und man sieht wenn man den Mauszeiger eventuell doch schnell wieder auf die andere Seite bewegen muss.

Waypoints, denn sie sind unverzichtbar!

Knapp drei Stunden habe ich »PoE« heute gespielt. Es macht Laune, das steht außer Frage. Zwar ist es eigentlich wenig abwechslungsreich. Aber es weckt die Gier in einem. Das Verlangen, stets nach einem besseren Gegenstand zu suchen und natürlich will man auch Level um Level nach oben aufsteigen.

Was bei anderen Spielen ja auch hervorragend funktioniert, funktioniert auch bei »PoE«. Beute machen und den Charakter formen. Leider haben mir die drei Stunden nicht genügend Zeit geboten um das interessante aber eben noch nicht wirklich von mir ausgetestete »Fähigkeitennetz« zu testen.

Drei Akte hat »PoE«. Zumindest bisher. Wer diese durchgespielt hat kann sie gleich noch einmal spielen. Dann mit einer erhöhten Schwierigkeitsstufe.

Bis ich da ankomme werden sicherlich noch einige Stunden vergehen. Stunden, welche ich aktuell eigentlich gar nicht habe. Aber so lange draußen nur Schnee herumliegt und die Sonne relativ früh untergeht fällt es mir sicherlich leicht noch die eine oder andere Stunde mit »PoE« zu verbringen.

Ich werde mich sicherlich im Laufe des Jahres noch einmal melden und berichten wie es mir beziehungweise meinem Charakter während der Open Beta so ergangen ist.

Was natürlich nicht fehlen darf ist der Link zur offiziellen Website[2]. Denn dort gibt es den Client beziehungsweise das Installationsprogramm zum Download.

X_FISH



 
 
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