Werbehinweise

Startseite » Hardware » PC selbst zusammenbauen » Laufwerke einbauen: DVD-Laufwerke und das Floppy 

Werbung

Laufwerke einbauen

DVD-Laufwerke und das Floppy

Nachdem das Netzteil verbaut ist verbaue ich als nächstes die Laufwerke im Gehäuse.

Manche setzen auch zuerst das mit dem Prozessor bestückte Motherboard ein. Aber da am Gehäuse unter Umständen noch etwas »ruppige« Aktionen notwendig sind, warte ich damit bis nach dem Einbau der Laufwerke.

Bei den DVD-Laufwerken habe ich auf Modelle zurückgegriffen welche den sogenannten IDE-Anschluss für die Datenübertragung haben.



Die Anschlüsse von links nach rechts auf der Rückseite des Laufwerks:

  • Kleine Anschlüsse für ein Kabel welches die Audiosignale vom Laufwerk zu einer Soundkarte bzw. dem Motherboard leiten kann. Inzwischen wird dies aber kaum noch angeschlossen da die Übertragung dieser Informationen direkt über das Datenkabel läuft.
  • Anschließend folgt der Block mit den sogenannten »Jumpern«. Diese »Springer« sind kleine Kunststoffstücke mit einem eingearbeiteten Stück Metall. Dieses Metall verbindet zwei Stifte (»Pins«) miteinander und stellt eine Verbindung her. Über diese Jumper wird eingestellt ob das Gerät im Slave- oder Master-Modus am Datenkabel hängt. Wichtig ist: Pro Kabel darf nur ein Slave und ein Master existieren. Die Bezeichnungen sind eventuell irreführend: Es gibt keinen »Meister« und »Sklaven«, man hätte sie auch »A« und »B« nennen können. Welches Laufwerk wie eingestellt wird hat keine Auswirkung auf deren Leistung im System.
    Auf dem rechten Bild sieht man im Detail die Kennzeichnung am DVD-Laufwerk. Das [CSM] [SLA] ist jedoch nicht horizontal, sondern vertikal zu lesen. Also: »CS« (für »cable select«), »MA« (für »master«) und »SL« (für »slave«).
  • Der große, breite Anschluss ist der Anschluss für das IDE-Datenkabel.
  • Zum Abschluss, ganz rechts außen ist der Stromanschluss zu sehen.

Weiter geht es mit dem Floppy, dem Diskettenlaufwerk:



Die Anschlüsse beim Floppy sehen anders aus und: Es gibt keinen Jumper für Master und Slave.
Der kleine, weiße Anschluss ist für den Strom, der breite, schwarze Anschluss ist für das Datenkabel.

Das Datenkabel eines Floppys ist schmäler als ein IDE-Datenkabel, daher kann es zu keinen Verwechslungen kommen.

Weiter oben hatte ich von einen »ruppigen Aktion« geschrieben gehabt. Diese folgt nun: Die meisten Gehäuse haben hinter ihrer Laufwerksblenden noch eine weitere Blende aus Metall. Diese ist an mehreren Punkten fest mit dem Rahmen des Gehäuses verbunden.



Diese Blenden hinter den Blenden lassen sich durch mehrmalig zu wiederholendes Hin- und Herbiegen mehr oder weniger einfach aus dem Rahmen brechen.

Vorsicht vor scharfen Kanten und/oder plötzlichem Herausbrechen der Blenden. Es wäre nicht die erste Hand oder der erste Finger welcher nach dieser Aktion in Mitleidenschaft gezogen wurde.



Nachdem die Blende entfernt wurde kann das Laufwerk einfach in den nun freien Schacht geschoben werden. Beim Zirco Gehäuse (wie auch beim vom Innenleben her identischen Cooler Master Centurion 5) werden die Laufwerke nicht mit Schrauben, sondern mit einem Schiebemechanismus verriegelt.

Auf dem rechten Bild sind die kleinen Haken zu sehen, welche durch das Verschieben eines Hebels in die Gewindelöcher der Laufwerke hineingleiten und anschließend das Laufwerk sicher an seinem Platz halten. Beim Einbau der Festplatte gehe ich nochmals auf diese Befestigungsvariante ein.



Abschließend wurde noch der DVD-Brenner montiert. Eine weiße Blende? Ja, leider. Es gab dieses Gerät zum Zeitpunkt der Bestellung nur mit weißer Blende. Aber: Man kann bei LG auch nachträglich schwarze Laufwerksblenden nachbestellen. Somit bleibt die komplett schwarze Optik des Gehäuses erhalten.

Datenschutzerklärung
Durch die Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zur Durch­führung von Analysen und zum Erstellen von Inhalten und Werbung, welche an Ihre Interessen angepasst ist, zu.