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Routerprojekt

Konfiguration: base.txt

In der base.txt werden alle prinzipiell notwendigen Angaben wie IP, Netzwerkkarten (bzw. welche Treiber geladen werden sollen) und Masquerading angegeben. Ich beschreibe einfach mal die bei mir notwendigen Änderungen, weshalb ich sie durchführe werde ich nur kurz anschneiden, weitere Informationen sind der stets beigefügten Anleitung des FLI4L zu entnehmen

ETH_DRV_1='ewrk3'        # ISA: EtherWORKS 3 ISA
ETH_DRV_1_OPTION='irq=5 io=0x200'

Als Netzwerkkarte verwende ich eine DEC 205, dafür muß ich das Treiberpaket ewrk3 laden.

IP_ETH_1_IPADDR='192.168.99.1'
IP_ETH_1_NETWORK='192.168.99.0'  #network of your LAN
IP_ETH_1_NETMASK='255.255.255.0' #netmask of your LAN

Im Gegensatz zur Standardkonfiguration verwende ich das Netz 192.168.99.0/24 für mein LAN. Das habe ich einfach so festgelegt. Warum? Wenn ich 192.168.6.0/24 (oder beispielsweise 192.168.0.0/24) wählen würde ändert sich nichts am LAN oder der Funktion. Ich habe es einfach früher schon auf das als erste genannte Netz eingerichtet, seit dem ist das so.

MASQ_NETWORK='192.168.99.0/24' #networks to masquerade

Natürlich müssen wir auch angeben, welches Netz maskiert weden soll – unser LAN eben.

Neu in der Version 2.0.1: Portforwarding kann/wird direkt in der base.txt angegeben. Bei früheren Versionen mußte man immer ein Script (opt/etc/portfw.sh) bearbeiten, jetzt liegt alles schön übersichtlich parat.
Ich verwende Portforwarding für meine beiden Webserver, die Konfig dafür ist an dieser Stelle meiner Meinung danach eher uninteressant, schließlich soll diese Anleitung hier sich nur mit den Basiseinstellungen befassen.

Das gleiche gilt für die Firewall-Settings. Auch diese entsprechen bei mir nicht dem Standard, natürlich wegen dem Portforwarding. Die Ports sollen natürlich offen sein, sonst klappt's ja auch mit dem Portforwarding nicht.

DNS_FORWARDERS='192.76.144.66'

Die angegebene IP entspricht dem DNS der Deutschen Telekom. Bei manchen Usern könnte es sein, das ein anderer DNS-Server eingetragen werden muß, bei mir beispielsweise nicht.

DOMAIN_NAME='turanga.lan'

Meinem LAN habe ich den namen turanga.lan gegeben, also einfach eine Phantasiedomain. Benannt nach Turanga Leela (Futurama). Man kann auch einfach domain.lan oder bei der Grundeinstellung lan.fli4l bleiben. Dies würde sich eigentlich anbieten.

HOSTS_N='4'
HOST_1='192.168.99.1 fli4l'
HOST_2='192.168.99.2 fishs2k'
HOST_3='192.168.99.3 fishbone166'
HOST_4='192.168.99.4 fragile'

In meinem LAN gibt es (fest) vier Rechner. Diese trage ich von Hand in die DSN-Funktion ein. Es muß nicht gemacht werden, wer 99 Clients hat braucht diese um Gottes Willen nicht alle eintragen. Will ich auf den Webserver von meinem Hauptrechner zugreifen kann ich eben fishs2k.turanga.lan eingeben – meistens nehme ich direkt die IP, das geht schneller... *g*

START_IMOND='yes'

Damit man mit dem Tool IMONC den Router »fernbedienen« kann muß der dafür zuständige Dämon gestartet werden. Dieser Eintrag erledigt dies.

Damit wäre die base.txt abgeschlossen.

Konfiguration: dsl.txt

Kommen wir nun zum DSL-Paket bzw. der PPPOE-Konfigurantion mittels dem Konfigurationsfile dsl.txt:

OPT_PPPOE='yes'

Natürlich wollen wir das optionale Paket für PPPOE verwenden, also muß der Wert auf yes gesetzt werden.

PPPOE_ETH='eth0'
PPPOE_USER='anonymer'
PPPOE_PASS='surfer'

Da ich nur eine NIC für LAN und DSL habe ist natürlich diese auszuwählen. Bei anderen Konfigurationen kann es auch eth1 oder gar eth2 sein, bei mir ist's eth0. Der Username und das Password von mir haben hier nichts zu suchen. Wie der Benutzername gebildet wird will ich dennoch angeben – und ein Beispiel dafür liefern:

000123456789012345678901#0001@t-online.de

So könnte der Benutzername aussehen. Wie wird er gebildet? Folgendermaßen:

Anschlußkennung+T-Online-Nummer+#+Mitbenutzernummer+@t-online.de

Eigentlich gar kein Problem, oder? Naja, hin und wieder gibt's vielleicht mal beim einen oder anderen einen »Zahlendreher«, daher sollte man penibelst auf seine Eingabe achten. Wenn der Router sch....lecht sein soll weil der User zu doof zur Eingabe der Userkennung bzw. des Passwortes ist – no comment.
Die Konfiguration vom DSL wäre damit ebenfalls abgeschlossen. Eigentlich könnte man jetzt eine Floppy erstellen und losrouten.

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