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PHP-Nuke – ein CMS

CMS ist die Abkürzung für »Content Managing System«. PHP-Nuke beschreibt sich selbst als ein Web-Portal- und Online-Community-System, welches webbasierende Administration, Unfragen, vom User einstellbare »boxes«, Themes-Manager und eine benutzerfreundliche Administrations-GUI multilingual (also mehrsprachig) vereint. PHP-Nuke benötigt hierzu PHP und MySQL.

Multilinugal bezieht sich hierbei nicht nur auf das Auftreten von PHP-Nuke den Benutzern im Web gegenüber, auch die Administration kann von Englisch auf Deutsch umgestellt werden.

Die Homepage des Projektes ist www.phpnuke.org, dort ist auch das aktuelle Archiv zu finden.

Nach dem Entpacken des Archives (ich habe für dieses HowTo die Version 5.5 verwendet), befinden sich knapp 6 MB auf der Festplatte. Sinnvollerweise sollte man PHP-Nuke in ein Verzeichnis installieren, auf das man entweder jetzt schon vom Apache aus Zugriff hat, oder aber den Zugriff nun einrichten sollte. PHP-Nuke wird beinahe komplett über HTTP konfiguriert, man muß also nicht ständig in irgendwelchen Textdateien mit einem Editor herumwerkeln.

Damit PHP-Nuke funktionieren kann, muss man zunächst noch ein paar Tabellen in einer neuen Datenbank anlegen. Per phpMyAdmin legt man einfach eine neue Datenbank mit dem Namen nuke an.

Diese Datenbank wählt man anschließend aus. Nun müsen die Tabellen eingefügt werden. phpMyAdmin unterstützt das Einlesen von SQL-Befehlen aus externen Dateien. Dies bietet sich bei PHP-Nuke an, da bereits eine Datei mit dem Namen nuke.sql mit dem PHP-Nuke-Archiv entpackt worden ist.

Man braucht also lediglich die nuke.sql aus dem Unterverzeichnis sql des entpackten PHP-Nuke Archivs als Quelle der SQL-Befehle wählen. Nach dem Bestätigen des Einlesens wurden siebzig (!) Tabellen in die Datenbank eingefügt.

Der Screenshot links zeigt die eingefügten Tabellen als Darstellung von phpMyAdmin.

Es haben nicht alle Tabellen ins Browserfenster gepasst, aber so wichtig sind die Namen bzw. der optische Eindruck der vielen Tabellen nun wirklich nicht.

Nun steht dem Aufruf von PHP-Nuke im Browser eigentlich nichts mehr im Wege. Der Aufruf sieht je nach Name des Installationsverzeichnis bzw. der Art, wie installiert worden ist, anders aus. Da ich das komplette PHP-Nuke Archiv ins htdocs-Verzeichnis vom Apache entpackt habe, muß ich beim Aufruf nicht nur das das Verzeichnis von PHP-Nuke angeben, sondern zusätzlich noch /html angeben.

Erst dann befinde ich mich im Verzeichnis der Webinhalte der PHP-Nuke Installation.

PHP-Nuke auf deutsch

Wie man auf dem Screenshot gerade sehen konnte, präsentiert sich PHP-Nuke englischsprachig. Solange man die Konfiguration nicht ändert, bleibt das auch so. Zwar können die User auf der Seite selbst die Sprache wählen. Aber es ist sicherlich im Sinne der zukünfigen Besucher, wenn die Seite standardmäßig deutschsprachig daherkommt.

Um dies zu erreichen muß in der config.php die Variable $language von "english" in "german" geändert werden. Die Änderung wird sofort wirksam, nach einem Reload der Page bzw. wenn ein neuer User die Seite aufruft wird Deutsch als Standardsprache aktiv sein.

Damit wird aber nur ein Teil des Inhalts auf Deutsch »übersetzt«. Die ganzen Links und die Titelleiste bleiben nach wie vor auf Englisch. Erst ein Stück weiter unten auf der Seite sind die Veränderungen von englischen zu deutschen Begriffen/Texten zu sehen.

Dies ist nicht etwa ein Fehler. Die Navigation an den Rändern bzw. der standardmäßig vorhandene »Poll« (die Umfrage) werden über andere Menüs innerhalb von PHP-Nuke administriert.


Diese Änderungen kann man nur als Administrator von PHP-Nuke bzw. als Benutzer mit »Superuser-Rechten« vornehmen. Einfach mit dem nächsten Absatz fortfahren, dort kommt auch ein weiterer Screenshot von PHP-Nuke mit »eingedeutschten« Modul-Namen.

Administrator einrichten

Wurde noch kein Administrator eingerichtet, ruft man im Verzeichnis von PHP-Nuke die Datei admin.php auf. Dieser Aufruf könnte im Browser folgendermaßen lauten:

http://localhost/phpnuke/html/admin.php

Dort muß man die verlangten Daten eingeben und legt hiermit den bereits erwähnten Superuser an. Dieser User hat Zugriffsrechte auf alle Teile von PHP-Nuke und kann alles administrieren.

Es können aber auch weitere User mit weniger Rechten angelegt werden. Beispielsweise Autoren, die lediglich Artikel schreiben bzw. verändern können, etc. Angelegt werden diese User ausschließlich vom Superuser selbst.

Mit dem nun vorhandenen Account loggt man sich als Superuser ein und kann Veränderungen an der Konfiguration von PHP-Nuke vornehmen. Beispielsweise bei der Benennung der Module von PHP-Nuke.

Hat man erstmal die »Module« mit deutschen Bezeichnungen versehen und eine Umfrage auf deutsch gestartet, sieht es gleich viel benutzerfreundlicher aus – zumindest für deutschsprachige User.

Dies sollte eigentlich nur ein kleines Beispiel sein. PHP-Nuke ist sehr, sehr schnell auf deutsche Inhalte bzw. auf eine deutsche Navigation angepasst. Besucher können und werden sicherlich durch das Design angesprochen und erstmal auf der Seite verweilen – sofern sich auch ein paar Interessante Inhalte finden lassen.

Weitere CMS-Systeme

Natürlich gibt es auch weitere CMS-Systeme bzw. andere Portale, die auf eine ähnliche Programmierung zurückgreifen. Was nun die beste Lösung ist, kann generell nicht festgelegt werden. Es hängt vom Umfang des zu realisierenden Projektes ab, weiterhin von den Anforderungen an die Software.

Ich schneide ein paar solcher Systeme an, enthalte mich aber einer Bewertung...

PHP-Nuke ist sehr umfangreich und mulitlingual. Daher erschlägt es evtl. den Anwender zunächst, bietet aber eben sehr viele Möglichkeiten von Anfang an.
PHP-Nuke wird angelastet, stellenweise unsauber programmiert zu sein und daher sehr ressourcenlastig zu sein. Es wird von Providern berichtet, die Seiten mit PHP-Nuke als CMS aufgrund der hohen Server bzw. Datenbankbelastungen »abgeschaltet« haben.
Das wohl herausragenste Merkmal von PHP-Nuke ist der Umstand, dass sehr viele Erweiterungen für PHP-Nuke existieren. Diese stehen eigentlich alle kostenlos zur Verfügung und machen mit ihrer sehr einfachen Installation (oftmals müssen die Daten einfach nur auf den Server kopiert werden) das Hinzufügen von Erweiterungen zum Kinderspiel. Die offizielle Homepage des Projektes: www.phpnuke.org

PostNuke wird oft als sehr stabil und vorallem als schnell beschrieben – schneller im Vergleich mit PHP-Nuke jedenfalls. Nicht durch das ».com« irritieren lassen, auch PostNuke steht unter der GNU/GPL Lizenz.
Auch PostNuke kann mit Modulen von PHP-Nuke umgehen – zumindest mit Modulen der 5er Version von PHP-Nuke. Die Entwickercommunity bei PostNuke ist (angeblich) größer und die Qualität von PostNuke wird stellenweise als deutlich besser im Vergleich zu PHP-Nuke beschrieben. Ich konnte aber auch widersprüchliche Aussagen im Web finden.
Im Gegensatz zu der großen PHP-Nuke-Community ist der »Support« bei PostNuke deutlich geringer. Ob bzw. wie sich dies in Zukunft entwickelt, steht aber in den Sternen. Die offizielle Homepage des Projektes: www.postnuke.com

Weitere Links

http://www.netz-id.de/

 

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