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Oni

Die ONI-Demo habe ich mir im Dezember 2000 heruntergeladen und mit »geniales Game« bewertet. Dummerweise sollte das Game zunächst am 1. Januar und dann erst am 31. Januar erscheinen. Endlich war es dann draußen und was passiert? Richtig: Es ist dem X_FISH zu teuer. Gut, andere haben die 90 DM für ONI ohne mit der Wimper zu zucken Mitte Februar auf den Tisch gelegt bzw. dem Postboten für die Nachnahmelieferung in die Hand gedrückt – /me hat aber gewartet bis es in einer Onlineauktion günstig zu haben war.

Am 9. März 2000 war's dann soweit: ONI trifft originalverpackt beim X_FISH ein.

Review

Von der Demo war ich die etwas ungewohnte Steuerung schon gewohnt. Wer auch sonst mit WASD-Steuerung spielt sollte keine Probleme haben, lediglich die Multitaste »Q« für Waffe ziehen, Waffe aufheben, Waffe wegstecken und Gegenstand aufheben ist etwas hakelig (IMHO jedenfalls). Das Nachladen ist auf »R«, dort liegt's auch bei Counter-Strike bei mir. Dummerweise gerate ich gelegentlich auf »E« anstatt auf »R«, dann wirft Konoko die Wumme weg anstatt sie nachzuladen. *grummel*

Das Spiel selbst hat mich besonders deshalb fasziniert weil sowohl die Bewegungen als auch die Kampfszenen beinahe schon als »liebevoll« animiert zu beschreiben sind. Diverste Angriffskombos machten es mir nicht leicht auch mal die Waffe zu benuzten, ich wollte die Gegner lieber verprügeln. *grins*
Die KI ist nur relativ gut. Wenn man einmal den Weg gefunden hat kann man die Gegner ganz nett austricksen. Beliebte Fehler der Gegner: Sie ballern was das Zeug hergibt. Binnen kurzer Zeit hat man sie so zum Nahkampf gezwungen – sie haben nämlich keine Munition mehr. Schade für Konoko welche dann auch keine Waffen aufheben kann in denen noch Munition ist, aber Munition findet man immer wieder, ist also kein Beinbruch. Noch ein Fehler (den ich gerne verwende): Sie laufen nicht weg, sie laufen einem immer hinterher. Es gibt so ein paar Typen die sich selbst in die Luft jagen wenn man sie im Nahkampf erledigt. Resultat: X_FISH lockt ein paar Typen ohne Munition an, macht den Amok-Gegner fertig wenn die übrigen nahe genug sind und läßt das Pack in den explodierenden Körper des eliminierten reinlaufen. Da sind dann schonmal drei Typen auf einen Schlag tot – obwohl man nur mit einem gekämpft hat.

So detailiert die Kamfpszenen sind, am Leveldesign hat man etwas gespart: In einem anderen Review konnte ich lesen das (sinngemäß) »ein Chefarchitekt für japanische Lagerhäuser« wohl federführend bei der Gestaltung der Levels war.
Das Ambiente ist sehr eckig, gelegentlich platzierte »Geräte« oder Safes an der Wand erinnern mich etwas an die gute alte Doom-Zeit, dort waren aber eindeutig mehr Texturen verwendet worden. Zusammenfassend kann ich zum Leveldesign sagen: Die Levels wirken sehr kalt und statisch, da hätte es schon noch ein paar Stunden mehr bei der Entwicklung geben sollen.

Fazit: Wer Anime und Manga mag, keine Skrupel vor ein paar doch recht brutalen Animationen (nein, es gibt kein Blut) hat und keine Probleme mit 3rd-Person-Games hat findet mit Oni sicherlich ein paar vergnügliche Stunden. Wer auf eine bahnbrechende Engine á la Halo gehofft hat muß auf andere Games warten.

Allgemeine Links

oni.godgames.com · Welcome to ONI.COM
Die offizielle Page zum Game.

Anmerkung

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