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18.

Dezember

2013

Ein »Hund« für den Laserdrucker: LACK und RILL

Vier Rollen »RILL« für 7,99 Euro und der bekannte Beistelltisch »LACK« für 4,99 Euro (wenn man die matt-weiße Version nimmt, ansonsten ein paar Euro mehr) – fertig ist die Plattform für einen Laserdrucker.

»Ja, aber es gibt doch auch einen LACK mit Rollen von IKEA?« Stimmt, aber der kostet 25 Euro und ist mit seinen 45 cm so hoch, dass man keinen Laserdrucker mehr draufstellen und das ganze Ding dann unter einen Schreibtisch schieben kann.

Die Rollen sind mit 45 kg pro Stück belastbar. Macht rechnerisch 180 kg – zum Glück wiegen die Platte vom LACK Beistelltisch und ein handelsüblicher Laserdrucker nicht so viel.

Der Vollständigkeit halber sei auch noch die (aktuelle) Bestellnummer vom matt-weißen LACK-Beistelltisch festgehalten. Leider ein wenig unscharf, aber immerhin ein Bild...

Wenn man eine nicht feststehende Rolle montiert, setzt man sie normalerweise soweit nach innen, dass die sich drehende Rolle nicht über den Rand hinausstehen kann. Allerdings weiß ich nicht wie so eine Platte vom LACK Beistelltisch innen konstruiert ist.

Damit ich die Schraube nicht nur ins Füllmaterial hineindrehe, habe ich daher den Bereich gewählt, in welchem sonst die Beine vom Tisch verschraubt werden.

Mit dem Vorstecher markieren wo das Loch für die Schraube vorgebohrt werden soll, dann die Bohrmaschine mit dem passenden Bohrer ansetzen und zwei Löcher bohren. Anschließend die leider nicht im Lieferumfang der Rollen enthaltenen Schrauben anziehen, schon ist nach wenigen Sekunden eine der vier Rollen befestigt.

Meiner Meinung nach genügen zwei Schrauben pro Rolle, denn es wird keine hohe Belastung auf die Verschraubung ausgeübt. Wer will, kann natürlich alle vier vorhandenen Löcher mit Schrauben versehen.

Das Vorbohren soll ein Reißen vom Material verhindern. Wenn man in Pressspanplatten einfach eine Schraube hineindreht, muss das verdrängte Material irgendwo hin. Es besteht die Gefahr, dass es reißt oder bricht. Daher: Einfach die Bohrmaschine in die Hand nehmen und die kleinen Löcher bohren. Das erleichtert auch das Einschrauben der Schrauben spürbar.

Binnen weniger Minuten sind so die vier Rollen an der Unterseite der Tischplatte vom kleinen LACK Beistelltisch montiert.

Die Beine bleiben übrig, sie werden nicht benötigt. Einfach zur Seite legen, vielleicht kann man ja später einmal damit etwas anfangen.

Und so kann dann das Resultat aussehen: Die Tischplatte vom LACK dient als Plattform für den Laserdrucker. Dieser kann nun nach Belieben hin und her geschoben werden. Beispielsweise damit man an den bei einigen Modellen auf der Rückseite befindlichen Ein/Aus-Schalter kommt, oder wenn man einfach nur Staubsaugen will.

Auch bei einem Papierstau oder dem Auffüllen der Papierkassette erweist sich der »Hund« als nützliche Hilfe.

Natürlich kann man auch viel einfacher unter dem Tisch staubsaugen. Einfach den Drucker auf dem Podest herausziehen, mit dem Staubsauger unter dem Tisch durchfahren und anschließend den Drucker wieder an seinen Platz schieben.

Für etwa 13 Euro (ohne die Schrauben) erhält man bei IKEA alles was man dafür braucht. Daher: Einfach nachzubauen und der Nutzen ist garantiert. Frisch ans Werk!

X_FISH

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