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02.

April

2011

LeChucks Rache (komplett in Deutsch!)

Ihr kennt Guybrush Threepwood? Ihr kennt LeChuck? Phatt Island, Booty Island und Dinky Island habt ihr auch schon (virtuell) besucht? Wer das Spiel in den frühen 1990ern Jahren erworben hat kennt dann sicherlich auch noch dieses Kabel hier:

Datenkabel mit Anschluss für 5,25"-Floppylaufwerk

Okay, in Zeiten von Steam muss man so ein Kabel nicht mehr besitzen. Man kann sich das Spiel auch einfach als Download holen. 1993 habe ich jedenfalls zwingend ein solches Kabel im Rechner haben müssen. Denn das Kabel gehört zu diesem Gerät hier:

5,25"-Floppylaufwerk

Nein, ich habe nicht extra für das Foto den Deckel abgenommen. So sahen Laufwerke für 5,25"-Disketten ab Werk aus.

Die passenden Disketten habe ich natürlich auch noch fein säuberlich in ihren Papierhüllen welche wiederum in einer Pappschachtel stecken parat:

5,25" Floppydisk von BASF

Die Bedienung denkbar einfach: Diskette aus der Papierhülle herausziehen, ins Laufwerk hineinschieben, den Hebel vorne nach unten drehen, fertig. Die Diskette im Laufwerk sieht dann wie folgt aus:

5,25" Floppydisk von BASF in einem 5,25"-Laufwerk

»Also die Anschlüsse am Datenkabel für ein Floppy wie ich sie kenne sehen aber anders aus!«

Richtig. Allerdings sind das die Anschlüsse für ein 3,5"-Laufwerk. Die Anschlüsse an einem 5,25"-Laufwerk sahen ein wenig anders aus:

Anschluss für das Datenkabel an einem 5'25&quote;-Laufwerk

Nach diesem kurzen Exkurs über Datenkabel, Laufwerke und wie man eine Diskette einlegt endlich zur Auflösung was dies alles mit dem fiktiven Pirat LeChuck zu tun hat und warum er sich rächen will.

»Monkey Island 2 – LeChuck's Revenge« (deutsche Version)

»Monkey Island 2 – LeChuck's Revenge«, eines der ersten Spiele auf meinem PC (dem schon gestern angesprochenen 486er) und neben »Day of the Tentacle« das Spiel, welches ich in den 1990ern wohl am ausdauernsten Gespielt hatte.

»Komplett in Deutsch!« prangt auf dem Karton und ich habe es damals im Rausch von 256 Farben und dem audiophilen Klang über den PC-Lautsprecher genossen... Soundkarte hatte er damals noch keine.

»Monkey Island 2 – LeChuck's Revenge«, die 5,25"-Version

Wie man neben der Angabe der Farbabzahl erkennen kann ist das Spiel in der 5,25"-Version, also mit sechs 5,25"-Floppydisks mit jeweils 1,2 Megabyte enthalten.

AMD 486 DX 33 MHz

Natürlich ist alles noch vollständig, selbst die Garantiekarte ist noch vorhanden. Wobei diese wohl nicht mehr zugestellt werden kann, schließlich ist nur eine vierstellige Postleitzahl vorhanden.

Was natürlich nicht fehlen darf, das »Code Wheel«, der Kopierschutz aus den frühen 1990ern.

Raubkopien waren natürlich auch schon damals ein großes Problem für die Softwareindustrie. Anstatt des Internets war das unrechtmäßige Verteilen von Software damals über Disketten auf Schulhöfen sozusagen an der Tagesordnung. Daher musste die Industrie reagieren. Als innovative Lösung im Bereich des Kopierschutzes kann die Pappscheibe von »Monkey Island 2« angesehen werden.

»Monkey Island 2 Code Wheel«

Die passenden Werte mussten bei jedem Start des Spiels über das Rad ermittelt und am PC eingegeben werden. Ansonsten konnte man das Spiel nicht starten.

Von Internetzwangsverbindungen für den Spielstart hat damals noch niemand geträumt. Man war als Nutzer sozusagen alptraumfrei.

Was kostete früher ein Prozessor?

So lange mir die Computerzeitschriften nicht ausgehen packe ich nun einfach immer noch einen kleinen Absatz unter jeden Beitrag der Rubrik »(noch nicht) antik« – was durchaus noch einige Beiträge funktioniert da ich noch viele Zeitschriften habe.

Wie viel ein 5,25"-Floppy damals gekostet hat weiß ich nicht, in den Anzeigen vom Dezember 1995 sind nur noch 3,5"-Floppys gelistet. Zu Preisen von 55 bis 65 DM.

Ein CD-Laufwerk (Doublespeed) war übrigens schon für günstige 99 DM zu haben und der Yamaha CDR100 4x CD-Brenner wanderte für schlappe 3'490 DM über den Tresen. In der Firma in welcher ich damals gearbeitet hatte durfte ich mit einem solchen Brenner Datensicherungen auf CD vornehmen. Der Preis pro CD-Rohling damals ca. 20 DM. Ja, 20 DM das Stück, nicht 10 Stück.

PC Direkt 12/95
Ein Monat später schon sind einige Prozessoren gar nicht mehr in der Liste. Die 486er liefen nun endgültig aus, die 586er beziehungsweise Pentium traten endgültig an ihre Stelle.

CPUs RAM
Intel DX4 100 MHz 149,00 DM SIMM 30-pin 1 MB 64,00 DM
Intel Pentium 75 MHz 299,00 DM SIMM 30-pin 4 MB 224,00 DM
Intel Pentium 90 MHz 449,00 DM PS/2 72-pin (EDO) 4 MB 214,00 DM (239,00 DM)
Intel Pentium 100 MHz 529,00 DM PS/2 72-pin (EDO) 8 MB 429,00 DM (499,00 DM)
Intel Pentium 120 MHz 669,00 DM PS/2 72-pin (EDO) 16 MB 819,00 DM (1049,00 DM)
Intel Pentium 133 MHz 929,00 DM PS/2 72-pin (EDO) 32 MB 1649,00 DM (– DM)
Quelle: Anzeige von ALTERNATE[1] (Gießen) in PC Direkt 12/95

Für morgen liegen übrigens schon wieder ein paar Disketten parat. Der Beitrag hat dann entfernt etwas mit Redmond im Bundesstaat Washington zu tun.

X_FISH



 
 
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