auf Facebook teilen auf Google+ teilen auf LinkedIn teilen auf Pinterest teilen twittern
Werbehinweise
» Startseite » Blog » Gpg4win – Version 2.1.0 erschienen 

Blog

August 2017 April 2017 März 2017 Februar 2017 Dezember 2016 Juli 2016 Februar 2016 Januar 2016 Oktober 2015 Juli 2015 Juni 2015 März 2015 Januar 2015 Dezember 2014 November 2014 Oktober 2014 September 2014 Juni 2014 April 2014 März 2014 Februar 2014 Januar 2014 Dezember 2013 November 2013 Oktober 2013 August 2013 Juli 2013 März 2013 Februar 2013 Januar 2013 Dezember 2012 November 2012 Oktober 2012 September 2012 August 2012 Juli 2012 Juni 2012 Mai 2012 April 2012 März 2012 Februar 2012 Januar 2012 Dezember 2011 November 2011 Oktober 2011 September 2011 August 2011 Juli 2011 Juni 2011 Mai 2011 April 2011 März 2011 Wenn einem sonst nichts einfällt Review: Das GorillaPod Kamerastativ (Nachbau) Ethanol im Benzin - politische Spannungen zwischen den USA und Deutschland Wie funktioniert eigentlich GnuPG beziehungsweise PGP? Gpg4win – Version 2.1.0 erschienen Einfach Verschlüsseln und Entschlüsseln mit GPGshell Wieviel Watt hat ein Netzteil wirklich? Sysinternals – praktische Helfer für Windows seit 1996 Muss Wärmeleitpaste erneuert werden? FileZilla FTP-Client Februar 2011 Januar 2011 Dezember 2010 November 2010 Oktober 2010 September 2010 August 2010 Juli 2010 Juni 2010 Mai 2010 April 2010 März 2010 Februar 2010 Januar 2010 Dezember 2009 November 2009 Oktober 2009 September 2009 Januar 2009 Dezember 2008 November 2008 Oktober 2008 September 2008 Juni 2008 Mai 2008 April 2008 März 2008 Februar 2008 Januar 2008 Dezember 2007 November 2007 Oktober 2007 Mai 2007 Februar 2007 Januar 2007 September 2006 August 2006 Juni 2006 Mai 2006 April 2006 März 2006 Februar 2006 November 2005 Oktober 2005 September 2005 Juli 2005 Juni 2005 Mai 2005 Mai 2004 Oktober 2003 September 2003 Juli 2003 Juni 2002 Mai 2002 März 2002 Februar 2002 Januar 2002 November 2001 Oktober 2001 Juli 2001 Juni 2001 Mai 2001 März 2001 Februar 2001 Januar 2001
get Opera
get Mozilla Firefox
get Konqueror
get Mozilla Thunderbird
get Ubuntu Linux

Anzeige
ALL-INKL.COM - Webhosting Server Hosting Domain Provider

16.

März

2011

Gpg4win – Version 2.1.0 erschienen

Gestern wurde die Version 2.1.0 der Programmsammlung in Form von Gpg4win[1] veröffentlicht. Mit dabei aktuelle beziehungsweise aktualisierte Versionen der Programme GnuPG, Kleopatra, GpgEX, GpgOL und Claws.

Da ich gerade ohnehin ein paar Zeilen zu Kleopatra verfassen wollte passt dies natürlich wunderbar.

Zunächst ein paar Zeilen über die Programmsammlung von Gpg4win. Gpg4win stellt ein Paket von Programmen bereit, welche unter Windows den Umgang mit GnuPG beim Ver- und Entschlüsseln erleichtern.

Gpg4win: Installation

Die Installation läuft wie jede andere auch ab: Einfach die heruntergeladene .exe ausführen und den Anweisungen folgen. Das zweite Fenster während der Installation fragt ab welche Komponenten installiert werden müssen.

Da ich bereits Mozilla Thunderbird installiert habe entfallen »GpgOL« (Outlook-Erweiterung für die Version 2003 und 2007) und »Claws-Mail« (MUA) für meine Installation.

Gpg4win: Installation

Die anderen ausgewählten Komponenten installiere ich mit. Wobei es sich bei den einzelnen Programmen handelt kann rechts neben der Auswahl im Feld »Beschreibung« abgelesen werden. Die von mir ausgewählten Programme führe ich allerdings auch schon hier auf der Seite auf:

Kleopatra: Zertifizierungsmanager für OpenPGP und X.509 (S/MIME) sowie einheitliche Benutzerführung für alle Krypto-Operationen.

GPA: GNU Privacy Assistent (GPA) ist ein Programm zum Verwalten von Zertifikaten welches für mehrere Plattformen verfügbar ist.

GpgEX: GPG Shell Extension (GpgEX) ist eine Erweiterung für den Explorer, die es ermöglicht, Dateien über das Kontextmenü zu verschlüsseln. Benötigt Kleopatra oder GPA.

Leider funktioniert GpgEX nur wenn ein 32-Bit Windows installiert wurde. Bei der 64-Bit-Version von Windows erscheint keine zusätzliche Schaltfläche im Kontextmenü des WindowsExplorer.

Der weitere Installationsverlauf läuft mit den üblichen Abfragen mit den Zielverzeichnissen ab. Hier einfach die Standardvorgaben beibehalten, diese sollten bei eigentlich so gut wie allen Windows-Installationen passen.

Gpg4win: Installation

Nach der Installation sollte Windows neu gestartet werden. Ansonsten ist der Funktionsumfang der gerade installierten Programme nicht vollständig vorhanden.

Damit gleich weiter zum nächsten Punkt meines heutigen Blogbeitrags: Kleopatra und wie Dateien darüber verschlüsselt werden können. Für E-Mails verwende ich wie am Ende des Blogbeitrags vom 13.03.2011 bereits geschrieben Enigmail in Verbindung mit Mozilla Thunderbird unter Windows wie auch Linux.

Kleopatra

Was ist Kleopatra, was kann Kleopatra? Eigenlich ist Kleopatra ein Manager für Zertifikate.

Anstatt sie als Schlüssel zu bezeichnen, werden bei Kleopatra die von GnuPG verwendeten Schlüssel ebenfalls als Zertifikate geführt. Somit können mit Kleopatra Schlüssel für GnuPG angelegt und verwaltet werden. Da sich in den letzten 13 Jahren bei mir so einige Schlüssel angesammelt haben war Kleopatra natürlich auch dementsprechend auskunftsfreudig.

Zunächst ein Screenshot der Auswahl »Meine Zertifikate«.

Kleopatra: Schlüsselverwaltung in Form von Zertifikaten

Unter »Meine Zertifikate« befinden sich meine privaten Schlüssel, welche ich für meine E-Mailadressen angelegt habe und derzeit verwende.

Kleopatra: Schlüsselverwaltung in Form von Zertifikaten

»Vertrauenswürdige Zertifikate« sind jene öffentlichen Schlüssel, denen ich einen bestimmten Status bezüglich der Stufe des Vertrauens zugeordnet habe. Beispielsweise da ich die Personen persönlich kenne und mir daher sicher sein kann, dass der Schlüssel wirklich ihnen gehört.

Schlüssel ohne eine solche Einstufung sind demnach unter »Andere Zertifikate« einsortiert worden:

Kleopatra: Schlüsselverwaltung in Form von Zertifikaten

Leider erschlägt Kleopatra den Benutzer mit Schaltflächen, Auswahlmöglichkeiten und sorgt so zunächst für Verwirrung. Dabei ist es sehr einfach eine Datei für einen Empfänger zu verschlüsseln: Per »drag'n'drop« einfach die Datei in das geöffnete Fenster von Kleopatra hineinziehen und loslassen. Es erschient der hervorgehobene Dialog in welchem Signieren/verschlüsseln ausgewählt werden kann:

Kleopatra: Schlüsselverwaltung in Form von Zertifikaten

Anschließend öffnet sich ein weiteres Fenster, in welchem die Optionen ausgewählt werden können. Soll nur eine Signatur für die Datei erstellt werden oder sie nur verschlüsselt? Oder gar beides? Über das Dialogfenster kann sogar eine Kompression für die Datei ausgewählt werden.

Diese Option hat übrigens nichts mit einer passwortgeschützten .zip-Datei zu tun.

Kleopatra: Signieren/Verschlüsseln

Nachdem die gewünschte Auswahl getroffen wurde folgt nach der Bestätigung das nächste Fenster. Gemäß der Regel »Für wen, nicht von wem«, welche ich schon im Beitrag »Wie funktioniert eigentlich GnuPG beziehungsweise PGP?« erklärt habe, ist nun der öffentliche Schlüssel des Empfängers der Datei zu wählen.

Ich empfehle es zusätzlich den eigenen öffentlichen Schlüssel der Liste hinzuzufügen damit man im Falle eines Falles selbst auch noch Zugriff auf die verschlüsselte Datei hat.

Noch ein Klick auf Verschlüsseln beginnt Kleopatra mit dem Verschlüsseln der Datei und legt sie wie bei den Optionen gewählt ab.

Kleopatra: Schlüsselauswahl des Empfängers

Nach dem erfolgreichen Verschlüsseln der Datei meldet dies Kleopatra im letzten Fenster des Verschlüsselungsvorgangs zurück.

Kleopatra: Statusausgabe nach dem Verschlüsseln

Der Inhalt der verschlüsselten (binären) Datei sieht in etwa so aus, die Datei kann nicht mehr ausgeführt werden. Sollte es sich um eine Bilddatei handeln sieht das Ergebnis ähnlich aus, das Bild kann in diesem Fall nicht angezeigt werden.

 …Ž‹W±k§W¤ ãÐ>p2“__•¹0HËÛl¶ì¥c8 |þËëžz>rJáÊ)…œê!ûŽÊ.–ìˆøÁàŠ”™¨-^„€®C iAõdZ=¤ßVe+¢ú§Ÿ#…ÇDì V‚A²’P)F3g1OŒª‰©JžÄÑywN<ó‰m?JÂiß“€ö¹\ ŽQ²šÆ<Þ‰¼¹$¤(^Ù»Â^ð\†[•4D”ƒ˜Ô™zqïxÚéIÔòŠb{“áj÷ EÃŽ% ·{*ï¹k2ÇQ–eþC1·ò?›üon"è-µ ú ¬)ÉÑ€[‡haƒ}€—î^ ÈN: y»ïácŠä‹½Ê1×3»þ+–žú8 |O(–¸ëdiRαنz²¸þÓô"Iï||UäÛhiÄ0"Š`?&‡fÿnK&ýëˆõrÈ­ÌAÙ§Kþ€%ðz¿Ì (¿rÚfh"ô‘›Üª-öƦƒkËBqOgwž¯ #äª÷¢z6Öu®1a”a…(rip™2ÿ`µÀÚ#i(uŽF» ¯þ¢š×,^Ð3NîEÿ [eH®á@}ZÔÏI.á`*ÕaVÄÓyÕ§ûÔÓC‰Çè 6dHÈz9‘Õ î×O6hÙØlr`§jËîz¨AjÚ Œn= 2Xˆý´ÄX6H;ÕãU ‚B·ø†b´ [...]

Der einzige Nachteil: Anhand des Dateinamens kann man noch erahnen um was es sich bei der verschlüsselten Datei handelt. Aber dies lässt sich auch kaschieren. Entweder man benennt sie schlicht und ergreifend um und teilt dem Empfänger der Datei beispielsweise in einer mit GnuPG verschlüsselten E-Mail mit wie er die entschlüsselte Datei zu benennen hat.

Oder aber man legt einfach alles in einem Archiv (.zip, .tar, .7z, etc.) mit nicht aussagekräftigem Namen (beispielsweise »Witwe_Boltes_100_beste_Rezepte.tar.bz2« ab und verschlüsselt diese.

X_FISH



 
 
Das Generieren dieser Seite dauerte genau 0.06051 Sekunden.